Wissen sichern, bevor der Übergang abgeschlossen ist.
FairTransition macht kritisches Erfahrungswissen sichtbar und überführbar – ohne die ausscheidende Person auf eine reine Informationsquelle zu reduzieren.
Bei Übergängen geht mehr verloren als eine Stellenbeschreibung.
Langjährige Mitarbeitende tragen Wissen, das in keiner Prozessbeschreibung und keinem System vollständig dokumentiert ist. Es steckt in Erfahrungen, Beziehungen, Ausnahmen, Abkürzungen und Entscheidungen. Wird dieses Wissen erst am letzten Arbeitstag thematisiert, ist es meist zu spät.
Explizites Wissen
Prozesse, Checklisten, Zuständigkeiten – teilweise dokumentiert, aber oft unvollständig oder veraltet.
Implizites Wissen
Erfahrungsbasierte Einschätzungen, typische Fehlerquellen, informelle Kontakte – kaum je verschriftlicht.
Beziehungswissen
Wer ist wirklich wichtig? Wer entscheidet was? Wer muss wie angesprochen werden? Dieses Wissen geht als erstes verloren.
Was FairTransition strukturiert.
Mögliche Ergebnisse
Visueller Überblick über Aufgaben, Verantwortungen und Abhängigkeiten
Zeitplan, Verantwortlichkeiten, Meilensteine
Konkrete Anleitung für die Nachfolgeperson
Persönliche Empfehlungen, Hintergrundinformationen, Beziehungskontext
Dokumentierte Abläufe für wichtige Routineaufgaben
Respektvolle Einbindung der ausscheidenden Person.
Wissenssicherung funktioniert nur mit Transparenz und Zustimmung. Die ausscheidende Person wird aktiv und respektvoll eingebunden – nicht als Informationsquelle ausgeschöpft.
FairTransition gestaltet die Wissenssicherung so, dass sie für die ausscheidende Person bedeutsam ist: als Möglichkeit, die eigene Arbeit zu würdigen und einen wirklichen Beitrag für das Fortbestehen des Unternehmens zu leisten.
Wissenssicherung ist kein verdecktes Abschöpfen von Wissen. Sie ist ein gemeinsam vereinbarter Teil eines fairen Übergangs.